pherolit®

pherolit® führt paarungsbereite Schädlinge an der Nase herum.

Effektiver Pflanzenschutz eliminiert Schädlinge. Und zwar ohne Schäden bei Nützlingen zu verursachen. Derartige „Kollateralschäden“ sind beim Einsatz breit wirksamer Insektizide aber niemals auszuschließen. Doch was ist die Alternative? Wie die Verbreitung von Schädlingen stoppen ohne gleichzeitig viele andere Arten zu vernichten und Rückstände in Lebensmitteln, in Boden und Grundwasser zu hinterlassen? Die Antwort von Lithos Crop Protect lautet: Verwirren! Den Schlüssel dazu liefert pherolit®. Eine Reihe von naturbasierten Wirkstoffen, die das weibliche Sexualhormon der Schädlingsart imitieren – und männlichen Artgenossen das Auffinden von paarungsbereiten Weibchen massiv erschweren. So entfalten die artenspezifischen Pheromone genau die gegenteilige Wirkung und tragen wirksam zur Eindämmung von Schädlingskalamitäten bei.

Dank der von Lithos Crop Protect entwickelten Lithos-Mikro-Dispenser Technologie können pherolit® Wirkstoffe nun auch im Ackerbau großflächig für die Paarungsstörung  spezifischer Insektenarten eingesetzt werden.

Die Bedeutung von Pheromonen für den Pflanzenschutz erkannte man bereits in den dreißiger Jahren. Die intensive Forschung auf dem Gebiet der Insektenlockstoffe ließ aber noch mehrere Jahrzente auf sich warten. Inzwischen hat sich der Einsatz von Pheromonen im Obst- und Weinbau als effektive Methode zur Schädlingsbekämpfung bewährt. Insbesondere in biologischen Betrieben sind Pheromone nicht mehr wegzudenken. Im Ackerbau hingegen war diese Methode bisher nicht vorstellbar. Zu groß waren stets die personellen und finanziellen Aufwände für das gleichmäßige Verteilen und Einsammeln der Produktbehälter, der sogenannten Dispenser.

Paarungsstörung

Was ist pherolit®-d?

Pherolit®-d bezeichnet den ersten Wirkstoff in einer Reihe weiterer Anwendungen und steht für das zielspezifische Pheromon des weiblichen Maiswurzelbohrers (8-methyldecan-2-ol-propionate). Lithos Crop Protect entwickelt den der Natur nachgebauten Wirkstoff und betreibt derzeit die Notifizierung als Pflanzenschutzmittelwirkstoff in der EU und weltweit.

Viele Insekten bedienen sich in ihrer Kommunikation überwiegend der Duftsprache, so auch der Maiswurzelbohrer. Um ihren Paarungspartner anzuziehen, produziert der weibliche Käfer Sexualpheromone und setzt sie frei, sobald er paarungsbereit ist. Wird die chemische Kommunikation des Käferpaars im Labor nachgestellt, entstehen synthetisch hergestellte Botenstoffe mit dem selben Effekt.

Für die Verwendung synthetischer Sexuallockstoffe im Pflanzenschutz spricht übrigens auch deren geringe Aufwandmenge. Bereits äußerst geringe Mengen reichen aus, um ein Maisfeld in eine Duftwolke von Sexualpheromonen zu hüllen und die Männchen damit zu verwirren.

Lithos Crop Protect GmbH arbeitet intensiv an der EU- und weltweiten Zulassung von pherolit
®-d. Im Zuge dessen wurden bis heute eine Vielzahl an Studien, darunter auch toxikologische Untersuchungen, durchgeführt.

Mit dem zugelassenen, zielspezifischen Pheromon pherolit
®-d als Basiswirkstoff entwickelt Lithos Crop Protect GmbH eine effektive, biologisch unbedenkliche und praxistaugliche Lösung, um Diabrotica v.v. in Maiskulturen anhaltend und sicher kontrollieren zu können.

Fragen zu pherolit®?